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Soziale Medien als Filmprojekt am AKG

Drei komplette Schultage durfte die Klasse 8e des Alten Kurfürstlichen Gymnasiums ihr Talent als Filmproduzenten unter Beweis stellen. Unter dem Motto „Soziale Medien“ und unter der Leitung von Klassenlehrerin Stefanie Denz und dem Medienprojektzentrum „Offener Kanal Rhein-Main“ (MOK) aus Offenbach entstanden insgesamt vier Kurzfilme in englischer Sprache.

 

Bereits Anfang Juli stellte sich Esther Kuhn vom MOK im Englischunterricht vor und gab eine Einleitung in Filmtheorie, Kameraarbeit, Medienrecht und Erstellen eines Drehbuchs. Anschließend wurden vier Gruppen eingeteilt, die in knapp zwei Wochen während der Unterrichtszeit und zu Hause Drehbücher in englischer Sprache verfassten. Es entstanden vier Filmskripte mit den Titeln “Lucy and James in love”, “Phone addiction”, “Where is Katie?” und “Hangover”.

Ab dem 12. Juli ging es dann an das Drehen der Filme. Die Schülerinnen und Schüler des AKG übernahmen die Kameraführung, die Tonaufnahmen, die Regie und das Schauspiel selbst. Jede Gruppe hatte einen Teamer der Projektgruppe aus Offenbach an ihrer Seite. Zusammen ging es an verschiedene Drehorte in der Schule und in Bensheim. Einige Szenen waren sofort „im Kasten“, andere erforderten etliche Wiederholungen, bis man mit dem Ergebnis zufrieden war. Stefanie Denz war begeistert vom Engagement ihrer Klasse: „Es ist großartig zu sehen, mit welchem Elan und Motivation sich die Schüler in dieses Projekt gestürzt und Verantwortung übernommen haben. Es wurden selbst in der Freizeit Texte geschrieben und Szenen gedreht.”

 

Nach zwei intensiven Drehtagen wurde die Klasse in das Schneiden von Filmen eingewiesen und jede Gruppe begann mit der Bearbeitung des eigenen Filmmaterials. Die professionelle Ausstattung einer Filmcrew (Kamera, Mikrofone, Laptops mit Schneideprogrammen) wurde vom MOK zur Verfügung gestellt und auch an dieser Stelle war der eine oder andere Tipp der Profis hilfreich. “Die Teamer waren sehr cool und haben uns viel selbst machen lassen. Da ging auch mal was schief, aber dann haben wir es einfach nochmal gemacht.”, zeigte sich Schülerin Anna hochzufrieden mit der Zusammenarbeit. Mathilda ergänze: „Der Workshop war sehr abwechslungsreich. Mir hat besonders gefallen, dass wir Einblicke in so viele verschiedene Berufsbilder in der Filmbranche bekommen haben.”

Am Ende des letzten Tages schaute sich die Klasse gemeinsam mit dem MOK die fertigen Filme an und man konnte sich die eine oder andere Anekdote über das Entstehen der Filme erzählen. Am Ende der Woche resümierte Leon: “Ich fand es schön, dass wir mal so viel Zeit auf eine Sache verwenden konnten und dass wir als Klasse dadurch noch mehr zusammengewachsen sind.”

 

Das MOK hatte diesen Workshop professionell vorbereitet, geleitet und auf die Schüler zugeschnitten, so dass sie ihre Ideen ausprobieren und immer wieder dazulernen konnten, ohne jemals überfordert zu sein. In der Mediathek Hessen dürfen die gedrehten Filme in Kürze bewundert werden (https://www.mediathek-hessen.de).

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