Im AKG stehen erneut hohe Investitionen an
Förderverein unterstützt Projekte und investiert in exzellente Bildung / Mittel für Schulleben, Unterricht und Ausstattung
Der Förderverein des Alten Kurfürstlichen Gymnasiums und der Scholaren e. V. blickt auf ein förderstarkes Jahr 2025 zurück und stellt zugleich die Weichen für weitere Investitionen im laufenden Jahr. Auf der Mitgliederversammlung in der Mensa der Schule wurde deutlich, dass der Verein erneut erhebliche Mittel für Schulleben, Unterricht und Ausstattung bereitstellt.
Nach der Begrüßung und der Feststellung der Beschlussfähigkeit standen Berichte aus Vorstand und Kasse sowie der Förderplan 2026 im Mittelpunkt. Schulleiterin Nicola Wölbern und die Vorsitzende Ariane vom Felde stellten zentrale Projekte des vergangenen Jahres vor. Dazu zählen die Unterstützung von Schulmannschaften und Sportfahrten, die Förderung von Chören, Bigband, Orchester und Theaterprojekten sowie Zuwendungen für den Abiturjahrgang, etwa durch Buchpreise und den Preis „Pro Virtute et Prudentia“.
Ein Schwerpunkt lag auf Investitionen in Infrastruktur und Ausstattung. So finanzierte der Förderverein unter anderem Anschaffungen für den naturwissenschaftlichen Bereich, die Schulbibliothek, einen Brennofen für den Fachbereich Kunst, eine Schallschutzkabine für das neue Tonstudio der AKG-Produktion-AG sowie moderne Bühnentechnik in der Mensa. Auch Projekte zur Gestaltung des Schulcampus und Aktivitäten rund um den Tag der offenen Tür wurden maßgeblich unterstützt.
Finanziell ist der Verein weiterhin solide aufgestellt. Die Mitgliederzahl stieg Ende 2025 auf 636; die Mitgliedsbeiträge beliefen sich im vergangenen Jahr auf über 47.000 Euro. Ein wichtiger Baustein bleibt die Photovoltaikanlage auf dem Schuldach, die mit einer Stromproduktion von über 28.000 Kilowattstunden zusätzliche Mittel für die Förderung des Schullebens generierte und sich bereits seit 2021 amortisiert hat.
Mit dem neuen Förderplan stellt der Verein für 2026 rund 120.000 Euro zur Verfügung. Vorgesehen sind unter anderem 63.500 Euro für das Schulleben, 25.000 Euro für Maßnahmen am Außengelände, 19.000 Euro für Fachschaften und Unterricht sowie 31.000 Euro für Arbeitsgemeinschaften und Begabtenförderung; hinzu kommen Mittel für Preise und ein Sozialbudget. „Die Versammlung lief wie gewohnt unaufgeregt, sachlich und professionell ab, aber die 120.000 Euro Fördersumme ist schon wieder ganz großartig“, betonte Schulleiterin Nicola Wölbern. Nach dem positiven Bericht der Kassenprüfer wurde der Vorstand entlastet, die Kassenprüfer für 2026 gewählt und der Förderplan verabschiedet.
Der Förderverein hilft traditionell dort, wo staatliche Mittel nicht ausreichen, um das pädagogische und kulturelle Angebot am AKG zu sichern und weiterzuentwickeln. Die dafür nötigen Mittel stammen aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und den Erträgen der Photovoltaikanlage. Eltern, Ehemalige und Freunde des AKG sind eingeladen, den Verein durch eine Mitgliedschaft, Spenden oder ein Engagement als Gast in den Vorstandssitzungen zu unterstützen.
Christian Roth
Wie zahlreiche Gruppen und Projekte am AKG wurde auch die Arbeit der AG „AKG Production“ vom Förderverein finanziell unterstützt – hier v.a. bei der Ausstattung des Studios.

