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Schüleraustausch mit Germantown

 

Eine Gruppe von 25 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 10 und 11 befinden sich im Rahmen des diesjährigen Amerika-Austauschs derzeit in Germantown (Wisconsin) in der Nähe von Milwaukee. Dort wohnen die Jugendlichen in Gastfamilien und lernen dabei das amerikanische Familienleben ebenso kennen wie das dortige Schulsystem. Bei einigen Ausflügen erkunden sie außerdem die nähere Umgebung. Begleitet wird die Gruppe von Frau Proesmans und Herrn Treubert-Zimmermann.

 

Einige Schülerinnen und Schüler berichten über ihre ersten (Schul-)Erfahrungen in Amerika, in den Gastfamilien und an der High School:

 

Reise in die USA: Die Erzählung der Bifi-Fünflinge

In einem dunklen, vollgestopften Rucksack ging es für uns nach Chicago. Zu Beginn waren wir fünf, allerdings fiel einer von uns dem Heißhunger eines Menschen zum Opfer, sodass nur noch vier übrig blieben, als wir in den USA landeten. Doch am O’Hare International Airport erwartete uns restliche ein schlimmeres Schicksal. Aufgrund von mangelnder Beachtung der Packregeln und dem Verrat des Menschen an das Flughafenpersonal, wurden wir an der immigration eingesammelt und weggeworfen, wobei all unsere anderen Brüder und Schwestern unentdeckt nach downtown Chicago gelangten. Uns blieb die Sicht auf den Müll in der Tonne, den (Austausch-)Schülern weniger Zeit in der Stadt. Ich werde Rache üben!

(Tom Gärtner, Tadeus Pflanz)

 

Chicago

Donnerstag starteten wir direkt mit einem unserer Highlights des Trips: der Besuch in Chicago. Schon auf der Fahrt mit der hochgelegenen U Bahn zum Hostel haben wir die atemberaubende Stadt von oben gesehen. Noch atemberaubender war jedoch die Sicht vom Hancock Tower am nächsten Tag. Auch die Bootstour durch den Chicago River war faszinierend. Abgesehen davon hatten wir noch Zeit die Millionenstadt auf eigene Faust zu erkunden. Es war eine sehr beeindruckende Erfahrung. 

Unser Fazit: Chicago war spitze! 

(Mia Friedrich, Emilia Albrecht)

 

 

 

Erstes Treffen mit der Gastfamilie in Zitaten:

„You are family now“

„Don’t be shy on the fridge“

„You now have a room in this house so feel free to come back“

„We collect children I guess“

„If you need anything, just ask“„You can call me however you want. Mom, crazy Aunt…“

(Theresa Knatz)

 

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Germantown High School

  1. Stelle deinen Wecker.
    Der Schultag beginnt um 7:10 Uhr – da fühlen sich 7:45 Uhr beinahe wie Ausschlafen an.
  1. Finde den richtigen Spind zwischen all den anderen.
    Dein Rucksack bleibt für den gesamten Schultag darin eingeschlossen.
  1. Verlaufe dich nicht auf der Suche nach deinem Klassenraum.
    Hier wechseln die Schüler nach jeder Unterrichtsstunde den Ort, denn jeder Lehrer hat seinen eigenen festen Klassenraum und darf diesen nach Belieben gestalten – nur die amerikanische Flagge darf nicht fehlen.
  1. Lasse dich nicht von seltsamen Uhrzeiten verwirren.
    Jede Schulstunde dauert 49 Minuten, sodass nicht nur die einzelnen Unterrichtseinheiten zu ungewöhnlichen Uhrzeiten enden, sondern auch der gesamte Schultag um 2.33 p.m. endet.
  1. “I pledge allegiance to the Flag of the United States…”
    Mitten am Schultag ertönt die „Pledge of Allegiance“ – der amerikanische Treueeid.
  1. Entdecke den individuellen Stundenplan.
    Amerikanische Schüler können Facher wählen, die genauso interessant sind, wie sie klingen: Business, Psychologie, Rettungsschwimmen…
  1. Test verhauen? Wiederhol ihn!
    Mach dir keine Sorgen! Hier bekommt jeder eine zweite Chance, wenn er einen schlechten Tag hatte.
  1. Entwickle Schul-Spirit.
    Das dürfte nicht schwerfallen: Überall hängen Poster und Flaggen der „Warhawks“ – der schuleigenen Sportteams. Dazu kommen zahlreiche Vitrinen mit Medaillen und Trophäen.
  1. Nutze das Sportangebot.
    Riesige Turnhallen, ein eigenes Hallenbad, Tennisplätze, Footballfelder – die Möglichkeiten sind zahlreich.
  1. Wähle das passende Outfit.
    Während der Spirit Week gibt es jeden Tag einen neuen Dresscode: von „Adam Sandler“ bis „Country vs. Country Club“. Und wenn man einmal nicht weiß, was man tragen soll, kann man mit einem Warhawk-Schulshirt eigentlich nie etwas falsch machen.
  1. Verliebe dich nicht zu sehr in die High School.
    Denn nach zwei Wochen heißt es Abschied nehmen und zurück in den deutschen Schulalltag – ganz ohne Spind und Footballfeld.

(Emma und Tamina)

 

 

Welcome Thanksgiving 

Wie war euer erstes Thanksgiving in Amerika?

Es war besonders. Jede Gastfamilie hatte etwas mitgebracht und am Ende entstand ein riesiges Buffet mit Turkey, Mashed Potatoes, Pie und vielen weiteren amerikanischen Gerichten.

Was war am coolsten?

Auf jeden Fall das Pumpkin Carving. Wir haben zusammen einen Kürbis geschnitzt und natürlich versucht, den besten und kreativsten zu machen.

Und, hat’s geklappt?

Tatsächlich ja! Unser Kürbis hat am Ende gewonnen, womit wir ehrlich gesagt nicht wirklich gerechnet hatten.

(Tomke Liewald, Simon Schumacher, Matteo Humm)

 

 

Spirit week

Der Höhepunkt der Spirit week ist der Freitag. An diesem Tag spüren wir besonders den Spirit der Schule, die stark unserer Mottowoche ähnelt. Von den Hallen bis zu den Schülerinnen und Schülern leuchtet alles in den Schulfarben blau und gold.

Die blauen und goldenen Ketten der Schüler sind Teil des Rock-Paper-Scissors-Shoot-Turniers der Schule. Wer ein Duell gewinnt, bekommt die Ketten des Verlierers und die Schülerinnen und Schülern mit den meisten Ketten treten bei der Pep rally gegeneinander an.

Bei der pep rally in der übervollen, riesigen Sporthalle können wir durch das laute Anfeuern der Schüler die Spielanweisungen nur kaum verstehen. Doch trotz der Leidenschaft der anderen Jahrgänge, gewinnen wie fast jedes Jahr die Seniors.

(Lea Gellert)

 

The Football Homecoming Game 

1200 Menschen in einem Stadion. 22 Spieler auf einem Footballfeld. 2 Teams. 1 Ziel. Das ganze Stadion bebt als die Mannschaft das Feld betritt. Alle sind gespannt und freuen sich auf ein schönes Spiel. Während das Spiel läuft, feuern wir kräftig an und man spürt sofort den Spirit für diesen Sport. Die Begeisterung und Leidenschaft ist atemberaubend. 

Der Endstand ist leider 15-38 doch trotzdem haben wir viel Spaß und es ist eine unvergessliche Erfahrung. (Emilia Albrecht)

 

 

Dann endlich: das Highlight der Homecoming-Week der Homecoming Ball!

Eine Erfahrung, die fürs Leben bleibt. Spaß mit Freunden, beeindruckende Einblicke und lustige Momente. Nachdem wir bei Culver’s – Wisconsin burger place – gegessen haben, konnten wir anschließend viele schöne und lustige Bilder machen. Dann ging es endlich zum Ball. Die Location war faszinierend und wir haben dort einen schönen und spaßigen Abend verbracht.

Zusammengefasst war es eine unglaubliche Erfahrung und viele Freundschaften wurden geschlossen.

(Johanna Zeiß)

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