Altes Kurfürstliches Gymnasium Bensheim

Gymnasium mit altsprachlichem Zweig
Schule mit musikalischem Schwerpunkt
Partnerschule des Leistungssports

Mehr als 100 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 des Alten Kurfürstlichen Gymnasiums konnten Bürgermeister Rolf Richter am Dienstag mit ihren Fragen löchern. Seit über 10 Jahren gehört diese Begegnung immer dann zum Politik- und Wirtschaftunterricht, wenn das Thema „Gemeinde“ auf dem Lehrplan steht.

Nach der Einleitung von Schulleiterin Nicola Wölbern stellte der Bürgermeister zunächst grundsätzlich in einer Präsentation vor, welche Aufgaben die Gemeinde übernimmt: Vom Brandschutz zur Kinderbetreuung, vom Bauhof bis zum Verkehrswesen - wobei hier gleich die erste Nachfrage kam, ob denn die Stadt Bensheim etwas mit dem Schulbusstreik zu tun habe (nein, der Schulbusverkehr wird vom Kreis organisiert). Bürgermeister Richter rechnete den Schülern vor, wie viel Geld die Stadt für Kinderbetreuung ausgibt (8 Millionen Euro Zuschuss), wie viele Mitarbeiter am Rathaus arbeiten (etwa 440 Mitarbeiter, inklusive des Bauhofs) und wie viele Flüchtlinge sich zurzeit in Bensheim aufhalten (etwa 500 Menschen).

Die Schüler hatten auch nach dem Vortrag noch zahlreiche Fragen, etwa was Rolf Richter noch in Bensheim erreichen möchte (Abbau der Verschuldung, Sanierung des Bürgerhauses, Belebung der Innenstadt, insbesondere des Neumarktcenters), wo sein Lieblingsplatz in Bensheim ist, was ihn an seinem Job am meisten reizt, aber auch stört. Nach den vielen guten Fragen der Schüler trauten sich dann sogar die aufsichtsführenden Lehrer, noch ein paar Fragen zur Zukunft der Innenstadt und zur geplanten H&M Ansiedlung in Bensheim zu stellen, die ebenso sachlich wie anschaulich beantwortet wurden. Parallel zum Vortrag des Bürgermeisters durften fünf Schüler aus jeder Klasse das Rathaus erkunden, wo die Bereiche Energie und Bauhof, Straßenverkehr, Ordnung und Soziales, Personenstandswesen und  Familie, Jugend, Senioren u. Vereine dank der Organisation von Monika Kühner vom Team Medien und Kommunikation ihre Arbeit vorstellten.