Altes Kurfürstliches Gymnasium Bensheim

Gymnasium mit altsprachlichem Zweig
Schule mit musikalischem Schwerpunkt
Partnerschule des Leistungssports

Pressearchiv

BENSHEIM. Energiewende, Erneuer- bare Energien, moderne Energieerzeugung – das sind nicht nur Schlagwörter in der aktuellen Politik. Auch am Alten Kurfürstlichen Gymnasiums (AKG) in Bensheim haben sich Schüler aus den Jahrgangsstufen 7 bis 9 mit diesen Themen im Rahmen der zweiten Ferienakademie zum Ende der Sommerferien Anfang August beschäftigt.

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BENSHEIM. Rundum begeistert war der AKG-Jugendchor von seiner Konzertfahrt nach Berlin. Nachdem man den leistungsstarken Chor "Die Primaner" vom Berliner Georg-Friedrich-Händel-Gymnasium in Bensheim willkommen geheißen hatte, erfolgte der Gegenbesuch in Berlin. 

Auf dem Weg wurde die berühmte Wartburg besichtigt, wo die Schüler etwas vom Sängerkrieg hörten. Auch alte Notenschriften und Theaterkostüme von den berühmten Wagner-Aufführungen wurden gezeigt. Bei der Einfahrt nach Berlin gab es jedes Mal ein lautes Hallo und Applaus, wenn die Schüler eine Sehenswürdigkeit erkannten, die ihnen bisher nur aus Filmen und dem Fernsehen bekannt war.

Wiedersehen mit Berliner Sängern

Schnell war man im Bezirk Friedrichshain, wo die Gastschule lag. Dort gab es ein Wiedersehen mit den Sängern aus Berlin, welche die Bensheimer mit in ihre Familien nahmen. Dass man dort nicht mit dem Auto abgeholt wird, sondern die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt, war für viele ein ebenso neues Ereignis wie die Tatsache, dass Berliner in den Abendstunden ihre öffentlichen Parkanlagen ausgiebig nutzen, zum Treffen, Reden, Feiern, Sport treiben.

Bei der Begrüßung der Schulleitung am nächsten Morgen wurde das Musikgymnasium vorgestellt. Stolz ist man darauf, dass die Schule schon so manchen guten Musiker hervorgebracht hat. Mit den Gastgebern durfte der Jugendchor anschließend im Konzerthaus eine öffentliche Generalprobe des berühmten Orchesters unter Iván Fischer hören.

Der bekannte ungarische Dirigent erläuterte humorvoll seine Umsetzungen von Wagners Musik, bei der sich wieder der Kreis zum Besuch der Wartburg am vorigen Tag schloss.

Danach war im Reichstag eine Gesprächsrunde mit CDU-Bundestagsabgeordneten Michael Meister eingeplant. Viel zu schnell verging die Zeit und so war es sehr bedauerlich, dass der geplante Kuppelbesuch des Reichstages ausfallen musste. Alternativ dazu ging es wieder in die schönen Parks, wo auch die einfallenden Stechmücken die Jugendlichen nicht vom Grillen und Volleyballspiel abhalten konnten. Der zweite Besuchstag führte die Jugendlichen zur Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen.

Was es bedeutet "schwer beeindruckt" zu sein, wurde bei der Führung durch Zeitzeugen, die von ihrer Haft in der Gefängnisanstalt erzählten, deutlich. Bedrückung, Entsetzen, fehlende Worte waren in den Gesichtern der Jugendlichen abzulesen und es dauerte einige Zeit, bis das Gehörte und Gesehene verarbeitet war.

Ein frischer, sicherer Auftritt

Es war daher schwer, wieder in den Alltag einzutauchen. Doch es galt, professionell an das abendliche Konzert heranzugehen. Dabei merkte man sofort, wie sich der Umgang mit den Primanern und die schulstressfreien Tage auch auf die Qualität des Chorgesangs positiv auswirkten. Ein frischer, sicherer und freudiger Auftritt des Bensheimer Jugendchores zeigte, wie sehr solch ein Austausch auch musikalisch beflügelt.

Höhepunkt war wieder ein Doppelchor von Heinrich Schütz. Zum bekannten Abendlied von Rheinberger stellte man sich mit dem Berliner Chor auf. Plötzlich ergänzten sich die Farben der Auftrittskleidung zu Schwarz-Rot-Gold.

Noch einen Besuchstag mit Stadtrundfahrt zu den Sehenswürdigkeiten hatten die Bensheimer in der Hauptstadt eingeplant, bevor man nach Potsdam fuhr. Über Friedrich den Großen und Schloss Sanssouci hatten zwei Schüler ein Referat vorbereitet, mit dem sie ihren Mitschülern die Zeit des Soldatenkönigs näher brachten. Nach so viel Kultur und Sehenswürdigkeiten konnte man auf der Dampferfahrt nach Wannsee endlich einmal ausspannen. Auf dem Freideck erstaunte der Chor den Kapitän mit einer Gesangseinlage, die dieser über Lautsprecher als sensationell bezeichnete.

Noch einmal wurde gefeiert - und als am nächsten Morgen alle Primaner noch einmal gekommen waren, um dem AKG-Jugendchor zu verabschieden, gab es Tränen und das Versprechen, dass man sich bald wieder treffen will, um weiterhin die Freundschaft zu pflegen und gemeinsam auf hohem Niveau zu musizieren. red

05.07.2013 - Bergsträßer Anzeiger

BENSHEIM. "Ist es nicht großartig, was man aus kleinen Anfängen machen kann?", hielt Schulleiter Karlheinz Wecht zum Abschluss eines begeisternden Schulkonzerts in der mehr als gut gefüllten Mensa des AKG fest. Die Akteure boten ihrem Publikum an diesem Abend über fast drei Stunden hochkarätige und sehr facettenreiche Unterhaltung. 

Chöre, Orchester und Big Band zeigten beim Sommerkonzert eindrucksvoll, was das AKG musikalisch zu bieten hat. Die Schule kann sich glücklich schätzen, solche Angebote bieten zu können und andererseits die Schüler zu haben, die engagiert und kreativ im Rahmen der Fachschaft Musik stets neue Höchstleistungen zeigen.

Im Anschluss an die Begrüßung durch die Schüler Adrian Kaether und Simon Sturm übernahm der Chor der fünften Klassen die Eröffnung mit einer schönen Mischung aus traditionellen und klassischen Stücken. Die Leitung dabei hatte Bettina Chappuzeau-Schmidtke. Auf sie folgten die Vororchester der fünften und sechsten Klassen, bei denen sich die Älteren eher auf Popsongs spezialisiert hatten.

Hommage an den "King of Pop"

Auch "Karneval der Tiere" war hier musikalisches Thema. Die Verneigung vor einem ganz Großen der Popszene war sicher "We are the world" von Michael Jackson, das sich die Älteren gezielt ausgesucht hatten. So mancher im Publikum stimmte ein und summte mit.

Etwas Besonderes boten die siebten Klassen, die den erweiterten Musikunterricht besuchen. Sie bewiesen, dass man selbst mit einfachen Bechern Musik machen und damit rhythmisch einen Volltreffer landen kann. Viele Gäste reckten die Hälse, um zu sehen, was sich in diesem Moment auf der Bühne so alles tat. Für die originelle Darbietung und deren Umsetzung gab es zusätzlichen Applaus der Gäste.

Mit Spielfreude pur, Power und dem rhythmischen, sommerlichen "Oye como va" eroberte die Big Band die Bühne und begeisterte damit schon gleich zu Beginn. Sonja Hayer-Lenz und ihre Big-Band mussten, bevor die Pause beginnen konnte, nach Zugaberufen sogar musikalisch noch nachlegen - und erneut wippte das Publikum mit den Füßen im Takt der Musik mit.

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BENSHEIM. Stimmen vom Feinsten waren zu hören, als der Jugendchor des Alten Kurfürstlichen Gymnasiums Bensheim jetzt im Gotteshaus der katholischen Kirchengemeinde Sankt Laurentius gemeinsam mit dem befreundeten Chor des Georg-Friedrich-Händel-Gymnasiums aus Berlin-Friedrichshain auftrat. Das AKG-Ensemble, das sich mittlerweile auf einem Gegenbesuch in der Hauptstadt befindet, hatte das Ensemble nach Bensheim eingeladen. Das Konzert war für die Bergsträßer und ihre Gäste Abschluss und Startschuss zugleich.

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